2019 Braubach

Am Sonntag den 16. Juni 2019 um 8 Uhr 15 standen 16 fitte ältere Sportlerinnen an
der Bushaltestelle in Neuhof. Es nieselte leicht bei nur 14 Grad Wärme. Doch das
änderte sich, als die Bus- und Bahnfahrt in Braubach am Rhein endete.

Hier schien die Sonne und lud alle zur Besichtigung von 3 Welterbegärten ein. Schon die Zugfahrt am Rhein entlang mit den vielen Burgen zeigte uns, warum dieser Rhein-abschnitt von Rüdesheim bis Koblenz 2002 zur Kulturlandschaft Oberes
Mittelrheintal von der UNESCO ausgezeichnet wurde.

In sonntäglicher Ruhe spazierten wir durch das schon über 700 Jahre alte Städtchen.
In der Altstadt konnten wir liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser (aber auch solche,
die darauf noch warten müssen) sehen. Und immer ging der Blick nach oben zur
Marksburg, dem Wahrzeichen der Stadt, der einzigen nicht zerstörten Höhenburg amRhein.

Als ersten Garten besichtigten wir den Bauerngarten hinter dem Hotel zum
Schwanen. Da wurden wir so richtig in unsere Jugend versetzt, als es solche Gärten
mit Rosen, Kräutern und sogar als Deko alte Eisenbügeleisen gab.

Beim Spaziergang durch die Gassen konnten wir an den Fachwerkhäusern sinnreiche Sprüche lesen! Im Restaurant „Zum goldenen Schlüssel“ wurden wir sehr freundlich
bedient und das Mittagessen hat allen gut geschmeckt!

So gestärkt machten wir uns auf zum nächsten Welterbegarten, dem Rosengarten
direkt am Rhein. Hier konnten wir die Marksburg aus immer neuen Perspektiven
fotografieren. Und dann begann die große Suche nach der Welterbe – Rose
„Zauber der Loreley“! Marion zeigte uns ein Foto und bald hatten wir sie gefunden,
bewundert und ihren Duft genossen.

Durch die weitläufigen Rheinanlagen mit den vielen Blumenbeeten spazierten wir
weiter unter der Eisenbahnstrecke hindurch zum 3. Garten, dem Renaissancegarten
Philippsburg. 2009 wurde der Garten nach Originalvorgaben an ursprünglicher Stelle
rekonstruiert und mit 6 quadratischen Beeten, die mit Buchs eingefasst sind und
Springbrunnen in der Mitte.

Doch nicht nur der Garten sondern auch das wunderbar restaurierte Schloss hat uns
sehr gefallen. Das Schloss wurde 1568 im Auftrag des Landgrafen Philipps II. von
Hessen Rheinfels für seine Gemahlin Anna Elisabeth erbaut, da ihm die Marksburg
zu unwohnlich erschien. Heute befindet sich hier das europäische Burgeninstitut.

Hier konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen stärken und so die Heimfahrt nach
Neuhof beginnen. Wo wir pünktlich um 18:30 wieder mit vielen schönen Bildern im
Kopf eintrafen!

Vielen Dank an Marion, die wie immer einen tollen Ausflug, der uns noch lange in
Erinnerung bleiben wird, für uns geplant hat!

Text und Fotos: Anita Achenbach

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